Aron bei Porsche

Für den 15-jährigen Aron ging ein wahrer Männertraum in Erfüllung! Er ist Porsche-Fan und vernarrt in das Design und den Sound. Sternentraum ermöglichte ihm eine unvergessliche Fahrt in einem Porsche und dazu einen aufregenden Tag im Porsche-Museum.

 

2017 wunsch porsche 4Am Tag der Wunscherfüllung wurde er zuhause abgeholt – und zwar mit einem weißen Porsche 911 Cabrio. Den Motorsound erkannte Aron sofort! Danach gab es kein Halten mehr und er stürzte hinaus, um seine Mitfahrgelegenheit zu begutachten. Nach den ersten Erinnerungsbildern nahm er auf dem Beifahrersitz Platz und die Fahrt konnte losgehen. Aufgrund des schönen Wetters, öffnete der Fahrer auch bald das Cabrio-Dach und Aron ließ sich auf der Fahrt über kurvige Landstraßen den Wind um die Ohren wehen.


Was er zu diesem Zeitpunkt noch nicht wusste:2017 wunsch porsche 2
die Wunscherfüllung war damit noch nicht zu Ende, sondern die Fahrt ging nach Zuffenhausen zum Porsche-Museum. Dort angekommen, wurde Aron wie ein VIP direkt vor den Eingang des Museums gefahren und von den freundlichen Mitarbeitern empfangen. Aron, der von seiner Mutter, Schwester und Nichte begleitet wurde, bekam eine exklusive Führung, die in der Museumswerkstatt begann und dann über eine Rolltreppe in die Ausstellung führte.

Die Museumsmitarbeiterin ging während der gesamten Tour super auf Aron ein, der sie so nach kurzer Zeit ins Herz schloss und schnell seine anfängliche Schüchternheit ablegte. In der Ausstellung angekommen führte die Tour zunächst zu einem Feuerwehrauto. Hier durfte Aron die Feuerwehrglocke läuten. Weiter ging es zum VW Käfer, vielleicht einer der berühmtesten Porsche-Erfindungen. Hier öffnete Aron schon mutig den Motorraum – hinten, und den Kofferraum –vorne. Das nächste Exponat war ein Traktor, auf dessen Fahrersitz Aron klettern durfte. Inzwischen war auch die letzte Scheu abgelegt und Aron nahm noch in vielen Fahrzeugen der Ausstellung Platz, ein Polizeiporsche durfte dabei natürlich nicht fehlen. Das Besondere daran ist, dass Besucher normalerweise nicht einmal das Podest der Exponate betreten dürfen - das war allein Aron und seiner Familie vorbehalten. Der Vormittag neigte sich nach der Museums-Tour dem Ende entgegen und die Firma Porsche lud die Familie zum Essen im Museum ein.

2017 wunsch porscheNach der Stärkung stand eine weitere Überraschung für Aron an: die Familie bekam eine Werksführung durch die Produktion. Sie wurden mit einem Headset ausgestattet, damit sie alles gut verstehen konnten. Die Tour startete in der Halle der Fahrzeugproduktion. Dort konnten sie die lackierten Karosserien beim Montagestart und die Stationen wie den Inneneinbau und die „Hochzeit“ von Motor, Getriebe und Fahrwerk mit der Karosserie verfolgen. Dabei mussten sie allerdings immer auf die Logistikroboter achten, die vollautonom mit Material unterwegs waren. Im nächsten Schritt wurden die Räder und das Lenkrad montiert und ein Greifer nahm das komplette Fahrzeug, um es auf das Prüffeld zu setzen. Aron durfte anschließend die Farben des Autos bestimmen. Seine Wahl fiel auf blau außen und braun innen.

Die Werksführerin fragte anschließend, ob Aron sich auch noch die Motorproduktion anschauen wolle, da es schon früher Nachmittag war. Ohne zu Zögern sagte Aron zu, also ging es über den Fabrikhof zur Motorenproduktionshalle. Dort konnte Aron die Entstehung eines Porsche-Motors von einem Gang an der Seite unter der Hallendecke zu Fuß begleiten. Auch die Sattlerei wollte Aron unbedingt sehen - seine Mutter wunderte sich sehr über das Durchhaltevermögen ihres Sohnes. In der Sattlerei verwandelte sich der Öl- in Ledergeruch und die Familie konnte den Zuschnitt der Lederhäute, die ersten Näharbeiten und das Beziehen der Instrumententafel beobachten. Alles war sehr interessant und so merkte die Familie überhaupt nicht, dass sie über 3 km in der Produktion unterwegs gewesen war. Aron war immer in unmittelbarer Nähe der Werksführerin, um kein Detail zu verpassen. Er wurde nicht müde Fragen zu stellen und auf Fragen zu antworten.

2017 wunsch porsche 1Doch damit war die Wunscherfüllung für Aron immer noch nicht zu Ende. Vor dem Museum parkte exklusiv für ihn ein Rennfahrzeug, in dem er Platz nehmen durfte. Die Museumsführerin startete den Motor und Aron konnte bei den Gasstößen nicht nur den Motor hören, sondern auch die Vibrationen am ganzen Körper spüren. Er strahlte über das ganze Gesicht und die übrigen Museumsbesucher beobachteten ihn neidisch.

Zum Abschluss konnte Aron nochmal in das Museum zurückkehren und dort mit einer 3D-Brille eine völlig neue Art der Erklärung des 911-Designs über einen in Lebensgröße neben dem Fahrzeug eingespielten Designer erleben.


Nach einer herzlichen Verabschiedung2017 wunsch porsche 3 von allen, die die Familie an diesem wundervollen Tag so liebevoll betreut hatten, konnte Aron wieder in „seinen“ Porsche einsteigen und wurde mit einer prall gefüllten Geschenktüte von Porsche wieder nach Hause gefahren. Dort wartete Arons Vater bereits neugierig. Sofort sprudelten die Erlebnisse des Tages aus Aron heraus. Mit dem finalen Familienbild mit dem 911er Cabrio ging der ereignisreiche Tag zu Ende.

 

Wir bedanken uns besonders bei Turgay Güngörmüs (Porscheeigentümer und Fahrer),
sowie der Porsche AG für das Ermöglichen dieses unvergesslichen Tages für Aron.

 

 

 

 

 

 

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